Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen seit dem 8. März wieder öffnen. Für die anderen Geschäfte kann ein Termin-Shopping unter dem Namen „Click & Meet“ eingesetzt werden.

Das sind die Lockerungen, die die Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch, 3. März, entschieden hat. Der neue Corona-Beschluss sieht das „Click & Meet“ als Möglichkeit für die Bundesländer vor, wenn eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vorliegt.

Für den Einzelhandel gibt es zunächst kein konkretes Datum für vollständige Öffnungen. Aber: Läden und Geschäfte in Nordrhein-Westfalen können seit dem 8. März bei einer stabilen Inzidenz unter 50 mit einer Begrenzung von einem Kunden pro 10 beziehungsweise 20 Quadratmeter, abhängig von der Verkaufsfläche, öffnen.

NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Liegt die Inzidenz über 50, bewegt sich aber trotzdem stabil unter 100, kann der Einzelhandel auf das „Click and Meet“ oder „Termin-Shopping” ausweichen, bei dem ein Kunde pro 40 Quadratmeter erlaubt ist.

Dabei wird im Voraus entweder per Internet oder telefonisch ein Termin mit dem Einzelhändler vor Ort vereinbart, bei dem der Kunde für einen vorher vereinbarten Zeitraum das Geschäft besuchen, die Ware betrachten, vergleichen, anprobieren oder sich beraten lassen kann.

Dabei gibt es keine Vorgaben bezüglich des zeitlichen Abstands zwischen Terminvergabe und Terminbeginn, wie ein Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums auf Anfrage der Niederrhein Nachrichten mitteilte. Somit kann ein Händler am Eingang des Geschäftes einem Kunden (unter Einhaltung der Hygieneregeln beziehungsweise kontaktlos) einen Termin geben.

Sofern die Zugangsbeschränklungen eingehalten werden, kann dieser dann sofort beginnen. Festzulegen ist durch den Einzelhändler allerdings das „fest begrenzte Zeitfenster“.

Ebenso müssen bei der Terminvergabe zwingend die Kontaktinformationen des Kunden erfasst werden. Einmal wieder ganz entspannt auf Shopping-Tour gehen. Ebenfalls besteht weiterhin die Möglichkeit des bereits bekannten „Click and Collect“, das während des Lockdowns bereits in allen Bundesländern von vielen Verbrauchern angenommen wurde. Der Inzidenzwert liegt in Nordrhein-Westfalen aktuell in den meisten Städten und Kreisen zwischen 50 und 100.